Planspiel Arbeitswelten der Zukunft

Projektpartner und Kooperation

Vorstellung der Projektpartner

„Um eine umfassende Perspektive auf das Handlungsfeld »Technologie und Arbeit« im Themenfeld »Arbeitswelten der Zukunft« zu gewinnen, werden mehrere komplementäre Ansätze benötigt. Für das Projekt »Planspiel Arbeitswelten« sind dies die technologischen Entwicklungen, die Produkte, Prozesse und Produktion/Fabriken betreffen, die gesellschaftlich-kulturwissenschaftliche Perspektive, welche diese Entwicklungen einordnet und das Verhältnis von Mensch und Technologie beleuchtet, die politisch-organisatorische Perspektive, die sich mit den Rahmenbedingungen und regulativen Ansätzen von Arbeit befasst und die methodische Kompetenz zur Umsetzung und Vermittlung dieser Themen. Die Projektpartner verbindet ein gemeinsames Interesse an innovativen Vermittlungs- und Kommunikationsformen. Sie haben bereits in unterschiedlichen Konstellationen mehrere Projekte in diesem Bereich durchgeführt.“

TU Braunschweig, Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF), Ansprechpartner Prof. Dr. -Ing. Christoph Herrmann

„Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) wird gemeinschaftlich von Prof. Dr.-Ing. Klaus Dröder und Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann geleitet, welche die Professuren für Fertigungstechnologien & Prozessautomatisierung sowie Nachhaltige Produktion & Life Cycle Engineering innehaben.“
„Die Professur für Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering von Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann verankert Themen der Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion sowie neuer Methoden und Werkzeuge zur Unterstützung einer lebenszyklusorientierten Produkt- und Prozessgestaltung fest am IWF. Die Lernfabrik dient zusätzlich als Plattform für die Vermittlung von Methodenwissen in der Aus- und Weiterbildung und der Erprobung und Bewertung von Forschungsprototypen in der industrienahen Produktion. Professurübergreifend ist das IWF auch in zentralen Rollen in zwei „LabFactories“ engagiert.“

HBK Braunschweig, Institut für Medienwissenschaften (IMF), Ansprechpartner Prof. Dr. Rolf F. Nohr

„Medienkunst, Mediendesign, Medienwissenschaft – das Institut für Medienforschung (IMF) führt diese drei Disziplinen an einem gemeinsamen Ort zusammen. Aktuelle Entwicklungen im Medienbereich werden in ihren künstlerischen und praktischen Dimensionen gestaltet und in ihren theoretischen und historischen Hintergründen erforscht. Mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft entwickeln wir Prototypen und setzen gemeinsame Forschungsprojekte um. Das IMF bietet Arbeitsplätze für die Durchführung eigener studentischer Projekte, eine Vielzahl an Seminaren und Übungen sowie die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten. Die Inhalte, mit denen sich das IMF auseinandersetzt, umfassen etwa Film- und Videokunst, Klangskulpturen und -installationen, Narration and Game Environments, Filmgeschichte und Filmwissenschaft, Medientheorie und Medienkultur.“

IG Metall Braunschweig

„Die Struktur der Geschäftsstelle Braunschweig ist traditionell durch die Automobilindustrie, den Maschinenbau und die Elektroindustrie geprägt. Zunehmend erhalten Betriebe der industrienahen Dienstleistungen sowie der Informations- und Kommunikationstechnik (IT-Branche) Bedeutung. Die größten Betriebe sind die Volkswagen AG mit rund 7.000 Beschäftigten, die VW Financial Services mit rund 5.000 Beschäftigten sowie die Siemens AG Bereich Verkehrstechnik mir etwa 3.000 Beschäftigten.
Einen weiteren Schwerpunkt der Industriestruktur machen die traditionsreichen Maschinen- und Anlagenbauer wie Bühler, BMA und Welger in Wolfenbüttel sowie Zollern BHW aus. Am Hochschulstandort Braunschweig haben sich in den vergangenen Jahren industrienahe Dienstleister entwickelt.
Zum Zuständigkeitsbereich der Geschäftsstelle gehören die Städte Braunschweig, Wolfenbüttel und Helmstedt.“

Bürgerinnen und Bürger Radio Okerwelle e.V., Ansprechpartner Sabine Stegner

Als sich 1993 eine Änderung des Landesmediengesetzes abzeichnete, in dem Nichtkommerzieller Lokaler Rundfunk etabliert werden sollte, ergriff Bruno Niehoff die Initiative und tat sich mit Uwe Hildebrandt mit der Perspektive zusammen, ein Jugendradio zu gründen.
Januar 1994 wurde die Trägergemeinschaft für das Bürgerinnen- und Bürgerradio Radio Okerwelle e.V. dann offiziell gegründet. Im April 1994 und im Februar 1995 ging Radio Okerwelle stundenweise mit einem sogenannten „Veranstaltungsfunk“ probeweise auf Sendung. Im November 1995 wurde Braunschweig Versuchsgebiet für nichtkommerziellen Hörfunk. 1997 startet der Sendebetrieb. Im April 2002 wurde der Betriebsversuch abgeschlossen und Radio Okerwelle in den Regelbetrieb überführt. Radio Okerwelle ist seitdem „Bürgerrundfunk“.

intrestik – weiter mit spielen, Ansprechpartner Eric Treske

„intrestik“ ist ein Beratungsunternehmen, das einen spielerischen Ansatz verfolgt. Hauptaufgaben sind Organisationsentwicklung, Mobilität und Stadtentwicklung. Das Lernziel besteht darin, durch gemeinschaftliche Beteiligung eine gemeinsame, nachhaltige Lösung des Problems zu erreichen. Das Team moderiert und begleitet Projekte, Workshops und Partizipationsverfahren.